Lerne deine Nachbarschaft kennen

„Bitte stören“-Doorhanger an Türknauf

Tipp aus Newsletter 04/2017 vom 15.06.2017

Es ist vor allem ein Großstadtphänomen: Man lebt mit vielen Menschen unter einem Dach – und kennt sie kaum. Über das freundliche „Hallo!“ im Treppenhaus kommt man meistens nicht hinaus. Was geschieht, wenn man es anders macht und einfach mal bei den Nachbar*innen klingelt, darüber hat Lena Steeg in DIE ZEIT geschrieben.

Auch die Künstlerin Candy Chang hat sich Gedanken darüber gemacht, wie man mit den Nachbar*innen ins Gespräch kommen könnte und ist dabei auf eine Idee gekommen, die die meisten aus Hotels kennen – dem Türanhänger. Wir haben eine deutsche Adaption des Nachbarschafts-Türanhängers gebaut: einfach runterladen, ausschneiden, zusammenkleben und ab an die Tür damit! Das Schlimmste, was passieren kann: Jemand klingelt. 😉

TÜRANHÄNGER HERUNTERLADEN

Kleb Deine Meinung

Spuckie auf Laternenpfahl mit dem Text „Niemals nicht wählen“ © WAS MACHEN

Tipp aus Newsletter 00/2017 vom 06.04.2017

In den 1980er und frühen 1990er Jahren waren sie überall zu finden, diese selbstgemachten Aufkleber im besten D.I.Y.-Style namens „Spuckie“. Damit sie kleben, muss man sie anlecken wie eine Briefmarke. Daher der Name. Dank Computertechnik und Digitalisierung kann man sie heute selbst als Laie ziemlich professionell gestalten – und seine Mitmenschen an allen Orten und Unorten zum Nachdenken einladen. An Bushaltestellen zum Beispiel oder an der Ampel oder auf Parkbänken. Langlebig sind Spuckies nicht, dafür aber umweltneutral.

Bei den „Kreaktivisten“ erfahrt Ihr, wie man Spuckies selber macht. Unsere Ideen haben wir schon mal als DIN A4 Vorlage umgesetzt und zum Download für Euch bereitgestellt.

HIER GEHTS ZUM DOWNLOAD