Für Journalismus zahlen

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Tipp aus Newsletter 09/2017 vom 21.09.2017

Es hat seinen Grund, warum in Staaten, die ins Autoritäre abrutschen, als erstes die freie und kritische Presse unterdrückt wird. Wo es keine unabhängigen Medien mehr gibt, kann Macht nicht mehr hinterfragt und die Öffentlichkeit nicht mehr informiert werden. Darum sollte uns ein unabhängiger Journalismus viel wert sein. Ihn finanziell zu unterstützen, ist eine der einfachsten und direktesten Möglichkeiten, sich für eine demokratische Gesellschaft zu engagieren.

Das kann über klassische Medien wie Tages- oder Wochenzeitungen passieren, gedruckt, digital oder beides. Wir sind große Fans von investigativen Journalismus-Projekten wie Correctiv, die man mit einem monatlichen Beitrag unterstützen kann. Correctiv hat über die letzten Jahre mit zahlreichen umfassenden Recherchen vom Klimawandel über von der Pharmaindustrie bezahlte Ärzte bis zur AfD unser Wissen über diese Themen deutlich vertieft. Auch Medienprojekte wie Krautreporter und Perspective Daily machen guten Journalismus.

Übrigens, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind eine tragende Säule der Informationsversorgung in diesem Land. Deswegen zahlen wir gerne die Rundfunkgebühren, auch wenn wir durchaus Reformbedarf sehen.

CORRECTIV MITGLIED WERDEN

 

Bildquelle: Screenshot Coorectiv Newsletter „Spotlight

#whatthefact

Screenshot whatthefact.info

Links & Lektüre aus Newsletter 09/2017 vom 21.09.2017

In Zeiten von Fake News wird es immer schwerer, zwischen Tatsachen und Falschmeldungen, zwischen Fakten und Mythen zu unterscheiden. Deutschland, der „Zahlmeister Europas“? Die EU, ein „gigantischer bürokratischer Apparat“? #whatthefact ist eine wunderbare Möglichkeit, mit vielen Mythen zu wichtigen Themen wie Klima, Europa und Sicherheit aufzuräumen. Im Quiz-Format kannst du deine eigenen Annahmen überprüfen und tiefer ins Thema einsteigen. Informativ und unterhaltsam zugleich!

Bildquelle: Screenshot whatthefact.info

Keine Macht den „Fake News“

© Screenshot hoaxmap.org

„Links & Lektüre“ aus Newsletter 05/2017 vom 06.07.2017

Manche „Fake News“, also bewusst gestreute Gerüchte, schaffen es über die sozialen Netzwerke bis in etablierte Medien: „30% der Geflüchteten, die Syrien als Herkunftsland angeben, sind in Wirklichkeit keine Syrer“, „Stadt bezahlt Asylsuchenden Taxifahrten“, „Wegen großer Zahl Geflüchteter gibt es Mangel an Impfstoffen“. Solche Falschmeldungen über Asylsuchende (sogenannte Hoaxes) und deren Widerlegung dokumentieren Karolin Schwarz und Lutz Helm auf ihrer HOAXmap. Über Neueinträge informieren sie parallel via Twitter. Hinweise auf nachweisliche Falschmeldungen nehmen die beiden – die das Projekt komplett in ihrer Freizeit betreuen – per E-Mail und Twitter entgegen. Finden wir gut!

Bildquelle: © Screenshot hoaxmap.org