Was machen für mehr Bildungsgerechtigkeit

Tipp aus Newsletter 06/2017 vom 28.07.2017

Die Erkenntnis ist alles andere als neu und bleibt leider trotzdem aktuell: In Deutschland entscheidet die soziale Herkunft über den Bildungserfolg. Der Selektionsmechanismus beginnt (spätestens) in der Schule und setzt sich an der Uni ungebremst fort, wie ZEIT Campus jüngst wieder bestätigte. Keine Frage, das ist falsch, denn „Bildung ist ein menschliches Grundrecht“, wie das Weltbildungsforum im Jahr 2000 erklärte. „Sie ist der Schlüssel zu nachhaltiger inner- und zwischenstaatlicher Entwicklung, Frieden und Stabilität und somit unverzichtbares Mittel für eine erfolgreiche Beteiligung an den Gesellschaften und Ökonomien des 21. Jahrhunderts (…).“

Wenn du etwas gegen diese Ungerechtigkeit tun willst, möchten wir dir zwei Initiativen ans Herz legen:

Rock your life! unterstützt Schüler*innen aus sozial, familiär oder wirtschaftlich benachteiligten Familien dabei, ihr Potential zu entfalten und ihre Kompetenzen sowie beruflichen und/oder akademischen Perspektiven weiterzuentwickeln. Hierbei kannst du sie in ihren letzten zwei Schuljahren als Coach begleiten:

MENTOR*IN BEI ROCK YOUR LIFE!

Das gemeinnützige Sozialunternehmen ArbeiterKind.de unterstützt Schüler*innen aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien auf dem Weg an die Universität. Als Mentor*in kannst du an Schulen, auf Messen, vor Ort oder im Internet von deiner eigenen Bildungsbiographie erzählen und über die Möglichkeiten und Chancen eines Studiums:

MENTOR*IN BEI ARBEITERKIND.DE

Wenn Coach oder Mentor*in keine Optionen für dich sind, kannst du dich hier wie dort auch mit deinem Wissen, Organisationstalent, mit Räumlichkeiten, Geld- oder Sachspenden einbringen.

Bildquelle: © Tanja-Denise Schantz via pixabay.com